Digitaler Klassenkamerad
Geschrieben von Bernhard Husch   
Samstag, 31. Oktober 2009

Digitaler Klassenkamerad

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Convertible Classmate
 
Netbooks sind zurzeit große Mode - was aber immer mehr nachgefragt wird, sind so genannte Convertibles.
Ein Convertible lässt sich im wahrsten Sinne des (engllischen) Worts ganz leicht von einem normalen Netbook in einen Tablet PC verwandeln. Unser bei unimall gekaufter Classmate ist von Hause aus mit Linux (Ubuntu) ausgestattet. Das ist etwas außergewöhnlich für mobile Computer, weil diesen immer Probleme mit Linux nachgesagt werden.
 
Das von Intel gefertigte Gerät zeigt sich aber besonders Linux-freundlich: er spielt fröhlich Sounds ab, verbindet sich problemlos per WLAN mit dem heimischen Netzwerk und auch die eingebaute Webcam arbeitet klaglos. Der Härtetest mit Skype: werden Webcam und Mikrofon mit der Software zusammenarbeiten? Ja, da man mit der schon etwas betagteren Ubuntu-Version Hardy arbeitet, bereitet  selbst diese Software keine Probleme.
 
Witzig - und das macht das Convertible an diesem Netbook aus - ist, dass man den Computer in ein Tablet PC verwandeln kann, indem man das Display um 180° dreht und dann flach auf die Tastatur klappt. Nun lässt sich das gute Stück, nachdem sich automatisch der Bildschirminhalt ausgerichtet hat, mit einem Stift bedienen (Touchpad).
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So sieht der Klassenkumpel umgeklappt aus
 
Unser Gerät ist mit einer 16 GB großen Solid State Disk ausgestattet. Das ist nicht viel Speicherplatz, da aber Linux von Hause aus genügsam ist, reicht das für den geplanten Anwendungszweck aus. Der Classmate soll einen PDA ersetzen, der unter Windows mobile 6.0 nur wenig Kompatibilität zu Linux bietet.
 
Zur Hardwareseite wäre noch zu erwähnen, dass das Gerät als bruchsicher aus einer Fallhöhe von 50 cm getestet ist. Wir hoffen, dass wir diesen Fall niemals in der Praxis erprobn müssen.
 
Zur Softwareausstattung. Der Classmate ist ein Gerät, dass für schulische Zwecke vorgesehen ist. Infolgedessen ist auch Vieles aus dem Bereich Bildung auf dem Gerät vorinstalliert. Wichtig! OpenOffice ist vollständig vorhanden, Bildbearbeitung von Digitalkameras kann mit F-Spot vorgenommen werden, die feinere Bearbeitung der Bilder mit Gimp.
 
Für Multimediafreunde gibt es den Audio-Player Rhythmbox, Liebhaber bewegter Bilder können auf den Video-Player zurückgreifen.
 
Es sind noch einige andere Programme installiert, die auch funktionieren; die Texterkennung beim Schreiben mit dem mitgelieferten Stift funktioniert verblüffend treffsicher. Wer die lateinische Ausgangsschrift einigermaßen sicher beherrscht, kann sich sicher sein, dass seine handschriftlichen Aufzeichnungen vom Computerprogramm richtig interpretiert werden.
 
Dank Linux funktioniert alles andere, was man sich so wünscht, einwandfrei. Netzwerk über WLAN stellt kein Problem dar, man kann ganz leicht mit den Computern im eigenen, lokalen Netz Kontakt aufnehmen.
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 13. Dezember 2009 )
 
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