Classmate-PC mit UNR
Geschrieben von Bernhard Husch   
Sonntag, 6. Dezember 2009

Classmate-PC mit UNR

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Der klassische Classmate-PC wird immer noch mit dem antiquiertem Ubuntu 8.04 ausgeliefert. Damit muss man sich aber nicht abfinden! Wer Lust auf mehr hat, installiert Ubuntu 9.10 als Ubuntu Netbook Remix (UNR).


Eine nette Benutzeroberfläche hat man der Contribution "Ubuntu Netbook Remix" spendiert. Das ist das Auffälligste für das Auge.
 
Das Zeitgefühl wird beim ersten Start angesprochen: UNR startet merklich schneller als die ausgelieferte Version 8.04. Bevor der Computer mit diesem Betriebssystem startet, muss er aber zunächst eingerichtet werden...
 
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Der Classmate verfügt über kein CD- oder DVD-Laufwerk, deswegen muss man die Installation entweder über einen USB-Stick oder eine Speicherkarte vornehmen - eine 2 GB Speicherkarte reicht für die Installationsdateien aus. Zunächst lädt man sich das ISO-File mit den Installationsdateien hier herunter. Sodann muss man es auf ein bootbares Speichermedium (USB-Stick, Speicherkarte, externe Festplatte o.ä.) kopieren; dazu gibt es ein Tool, das im regulären Ubuntu bereits enthalten ist (man schaue im Menü System -> System-Verwaltung -> USB-Startmedien-Ersteller).
 
Zur Installation starte man das System vom USB-Stick bzw. von der Speicherkarte; hierzu muss man im BIOS das entsprechende BOOT-Medium auswählen. Der Vorteil bei dieser Variante ist, dass man das Betriebssystem vom Speichermedium als Life-Version laden kann: Ubuntu Netbook Remix wird nur auf dem externen Medium ausgeführt, ohne dass Veränderungen am PC und seinen Speichermedien vorgenommen werden.
 
Wir starteten unseren Classmate mit Ubuntu 9.10. Ein Musterstart! Das Gerät konnte ohne Komplikationen sofort in Betrieb genommen werden.
 
Es gibt jedoch einige Einschränkungen: der Bildschirm als Touchpad funktioniert nicht von Hause aus. Hier muss eigene Software nachinstalliert werden. In diesem Zusammenhang muss erwähnt werden, dass man noch eine spezielle Accelerator-Software benötigt, die selbsttätig erkennt, wann der Bildschirm des Convertible umgeklappt wurde, damit man im Tablet-Modus in der richtigen Art auf das Display schaut.
 
Zurzeit sind wir dabei, Fernsehen über DVB-T zu ermöglichen. Das ist normalerweise kein Thema, wenn man allerdings einen exotischen DVB-T-Stick besitzt, schon...
 
 
Letzte Aktualisierung ( Montag, 24. Mai 2010 )
 
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