| Rundkurs um den BBI |
| Geschrieben von Bernhard Husch | |
| Freitag, 16. Juli 2010 | |
Rundkurs um den BBISchon seit längerer Zeit wird der neue Berliner Großflughafen BBI in Schönefeld bei Berlin gebaut. Vom Auto aus hat der Autor den einen oder anderen Blick auf das Baugelände werfen können, auch hat sich allerhand an den Straßen in der Umgebung geändert: Die neue A 113 wurde von Neukölln nach Schönefeld verlängert, die B 96a wurde umgestaltet und teilweise verlegt, etliche Straßen sind geschlossen worden. Hier kann man sich auf einer Karte orientieren.
Unsere Radtour beginnt wie immer in Berlin-Lichtenrade und führt uns zunächst nach Großziethen. Von hier führt eine nagelneue Fahrradstraße nach Schönefeld. Früher musste man hier durch tiefe Sandwüsten fahren, heute surft man bequem über Verbundsteinpflaster.
![]() Die neue Fahrradstraße in Höhe Dörferblick ![]() Auf der Fahrradstraße von Großziethen nach Schönefeld
In Schönefeld angekommen fährt man durch das Dorf und wendet sich nach Osten, um an die Kreuzung mit dem Autobahnanschluss Schönefeld-Nord (A 113) zu kommen. Hier kann man wählen zwischen einem kleinen Umweg mit Sitzen auf dem Fahrrad oder mit Tragen des Fahrrads über eine kurze Treppe.
Man fährt nun über die Bahnbrücke nach Süden und noch auf der Bahnbrücke geht es einen Pfad rechts ab zur Bohnsdorfer Chaussee. Von hier fährt man zum S-Bahnhof Grünbergallee. Die Fahrt geht weiter in das Zentrum von Bohnsdorf, kurz vor der Dorfkirche biegt man rechts ab in ein Sträßchen, das uns in die Siedlungs Hubertus am Rande Stadt bringt.
Hier haben wir einen Fehler gemacht: es war aus keinen Karten zu entnehmen, dass es westlich der Siedlung Hubertus nicht mehr weiter gehen würde.
![]() Hier wird wirklich gebaut: Blick von der Siedlung Hubertus nach Westen
Gut, einen Umweg über Waltersdorf gemacht, allerdings auf der verkehrsreichen L 400 vorbei an Metro, Höffner usw. Nahe Kiekebusch können wir westlich auf die L 402 abbiegen und fahren bis Rotberg. Hier gab es einmal eine alte Straße, die von Rotberg nach Selchow führte, aber gar nicht mehr - auch nicht vom land- und forstwirtschaftlichen Verkehr - gebutzt wurde. Die existiert auch noch, allerdings sehr "durchwachsen"; dieser Weg wird augenscheinlich nur von wenigen Insidern genutzt.
![]() Besonders befahrbar sieht dieser Weg nicht aus. Er ist es aber.
Bald gelangt man an die Baustelle des BBI und kann einen Blick auf die Fortschritte der Arbeiten werfen. Der verwachsene Weg endet hier, nun geht es weiter auf einer Asphaltstraße (nur land- und forstwirtschaftl. Verkehr), die genau am Begrenzungszaun des neuen Flughafens entlang nach Westen führt. Für Fahrräder sehr gut geeignet, stößt sie am Ende auf die Verbindungsstraße zwischen Glasow uns Selchow.
Von hier kann nun jeder auf bekannten Wegen nach Hause radeln. Ein Schmankerl zum Schluss: Grossziethen hatte die Spendierhosen an und hat schöne Vintage-Wegweiser in die Landschaft gesetzt.
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| Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 10. Oktober 2010 ) |
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