Tour Brandenburg
Geschrieben von Bernhard Husch   
Samstag, 24. Juli 2010

3. Etappe: Cottbus - Senftenbergwidelands.png

Wieder ein heißer Tag, wir brechen früh von Cottbus auf, nachdem wir im Café Schiller gefrühstückt haben. Weitergeht es  entlang der Spree nach Süden. Wir fahren nun meist auf dem Spreedamm unter Bäumen. Es ist eine sehr angenehme Fahrt.

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Immer entlang der Spree

Schließlich erreichen wir die Talsperre Spremberg, der durch die Stauung entstandene See wird auch Spremberger See genannt. Zurzeit erleben wir hier Niedrigwasserstand,weilan der Staumauer Sanierungsarbeiten vorgenommen werden müssen. Dennoch eine Idylle...

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Nach kurzer Fahrt entlang des Sees gelangen wir nach Spremberg. Die Stadt wird Die Perle der Lausitz genannt. In der Tat sind hier auch einige Sehenswürdigkeiten zu betrachten. Wir haben uns zunächst bei großer Hitze die Malesse gemacht, zum Bismarckturm hoch zu fahren. Dieses Bauwerk liegt im Stadtpark von Spremberg (Geschichte von Spremberg hier nachzulesen). 

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Hinter Spremberg kommt die volle Härte für den Gelegenheitsradfahrer, denn er muss zunächst tierisch bergauf fahren, um in die Niederlausitzer Heide zu gelangen. Für die Strapaze wird man mit viel Landschaft belohnt, um dann schließlich den Blick auf ein weiteres Kraftwerk von Vattenfall werfen zu dürfen: Schwarze Pumpe.

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Durch die Niederlausitzer Heidelandschaft gelangen wir schließlich in das Gebiet der ehemaligen Tagebaugebiete um Senftenberg, die inzwischen renaturiert wurden zu einer schönen Seenlandschaft.

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Schließlich gelangen wir nach Senftenberg , einer Stadt, die wir bisher (als alte Wessis) immer als den Urgrund des Braunkohlebergbaus wahrgenommen haben. Aber, weit gefehlt - Senftenberg ist ein hübsches Städtchen. Unsere Unterkunft ist diesmal das Hotel Mandy, wo wir sehr freundlich empfangen werden und ein gut ausgestattetes Zimmer, pikobello sauber und sehr geräumig vorfinden. Der Gast wird zudem mit Informationsmaterial über die Stadt und die Region förmlich überschüttet - das ist ein dicker Pluspunkt. Frühstück wird hier mit 5,-- € pro Person zusätzlich berechnet, aber das Preis- / Leistungsverhältnis ist sehr gut; preiswerter kann man es auh nicht in einem Café am Orte bekommen.

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Der Marktplatz von Senftenberg

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Das Senftenberger Schloss

In Senftenberg und der umliegenden Region  erhofft man sich durch die Renaturierung der durch den Braunkohletagebau zerstörten Landschaft einen Aufschwung im Tourismus. Nach unseren Beobachtungen ist die Region auf dem besten Wege dazu, sich vornehmlich für den Wassersport-Tourismus interessant zu machen. Man hat sich bisher viel Mühe gegeben, die Natur wieder Fuß fassen zu lassen, und der Senftenberger See wurde bei den sommerlichen Temperaturen ausgiebig von Badegästen genutzt. Gäben sich alle anderen Beherbergungsbetriebe der Region genauso viel Mühe zum Wohl der Feriengäste, könnte sich das Lausitzer Seengebiet bald zu einem Renner entwickeln.


Letzte Aktualisierung ( Samstag, 9. Oktober 2010 )
 
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