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5. Etappe: Herzberg - Luckenwalde
Unsere letzte Etappe ist geprägt von starkem Regen, der uns den ganzen Tag bis Luckenwalde begleiten soll - mal stärker, mal weniger stark. Aus diesem Grund gibt es auch keine Fotos von dieser Strecke.
Von Herzberg geht es zunächst nach Schönewalde. Auch hier geht die Streckenführung über stille Wege, wobei wir allerdings zweimal die stark befahrene B 101 überqueren müssen. Von Schönewalde fährt manüber Hohenkuhnsdorf nach Wiepersdorf , das durch die Dichter Bettina und Achim von Arnim bekannt geworden ist, die beide bedeutende Vertreter der Romantik sind (Ende 18. bis Mitte 19. Jhdt.). Hier beginnt die Fläming Skate .
"Skaten und Rad fahren auf feinstem Asphalt. Pause machen unter Bäumen
oder in gemütlichen Gasthäusern. Sehenswertes entdecken und Geschichte
erleben. All das und noch viel mehr kann man an der Flaeming-Skate ,
Europas Skate-Region südlich von Berlin. Auf insgesamt rund 210 Kilometern
führen die drei Meter breite Bahn und ergänzende, zwei Meter breite Radwege
durch den Niederen Fläming und das Baruther Urstromtal." (www.flaeming-skate.de, Flaeming-Skate GmbH)
Es macht wirklich Spaß auf der Skaterbahn zu fahren, hier ist die Fahrbahn wirklich eben. Besonders erfreulich sind die in regelmäßigen Abständen eingerichteten Rastplätze, die über eine kleine Schutzhütte verfügen, die uns bei dem Regen gute Dienste beim Wechsel der Kleidung oder einfach beim Rasten leisteten.
Die Fläming Skate wird um die Ortschaften immer herumgeführt, wer sich einen Ort also anschauen will, muss von der offiziellen Route, die im Bikeline-Buch verzeichnet ist abweichen; das ist aber kein Problem, denn die Beschilderung ist im Bereich der Skaterbahn vorbildlich. Nicht immer sind die Entfernungen korrekt angegeben.
Ein Nachteil der Fläming Skate ist, dass sie immer entlang von Autostraßen verläuft. DIe Ruhe, die man vorher auf den landwirtschaftlichen Wegen und Fahrradstraßen hatte, hat man nun nicht mehr, denn zum Teil sind die Autostraßen recht belebt.
Luckenwalde haben wir nicht weiter dokumentiert, weil wir hier schon öfters waren. Anzumerken bleibt, dass in Luckenwalde die Zeit stehengeblieben zu sein scheint: zwar sind Teile des Innenstadtbereichs saniert, aber deutlich spürbar ist hier - anders als in den vorher bereisten Gebieten -, dass eine gewisse Landflucht eingesetzt haben muss. So viele leer stehende Häuser und Geschäfte, die auch schon dem Verfall preisgegeben wurden, haben wir bisher auf unserer Reise nicht gesehen.
Unser letzter Weg führt nun zum Bahnhof Luckenwalde, von wo wir mit dem Regionalexpress in ca. 30 Minuten den Bahnhof Berlin-Südkreuz - fast mitten in der Stadt - erreichen.
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