Geschrieben von Administrator   
Dienstag, 25. März 2008

Linux-Distribution Ubuntu

ubuntu-desktop.png

Kürzlich aufgesetzt: Mein neues Linux aus der Ubuntu-Distribution. Hier ein Blick auf den modernen Gnome-Desktop. 


Bei der Frage, welche Linux-Distribution man benutzen sollte, gibt es wieder eine Menge Möglichkeiten Glaubenskriege zu entfachen. Aus rein praktischen Gründen habe ich mich diesmal entschlossen, die aktuelle Ubuntu-Distribution mit einem Gnome-Desktop zu benutzen.
 
Jahrelang habe ich Linux aus der SuSE-Distribution mit dem KDE-Desktop benutzt. Allerdings erwies sich das K-Desktop-Environment mit ansteigenden Versionsnummern als ziemlich buggy und instabil. Für eine Produktivumgebung ist aber hohe Stabilität erforderlich, die sich für den Gnome-Desktop nach zahlreichen Tests auch bestätigen ließ.
 
Ziel der Entwickler von Ubuntu war es, für Linux-Erstbenutzer eine stabile Version zu entwickeln, bei der die Installation möglichst ohne große Vorkenntnisse vonstatten gehen könnte. Besonders kritisch bei der Installation eines Betriebssystems ist die Hardwareerkennung, die sich bei Ubuntu als relativ unproblematisch erweist. Ein besonderer Bonus für Ubuntu ist außerdem, dass man zunächst mit einer Live-von-CD-Version spielen kann, um zu überprüfen, ob das Linux für den eigenen PC überhaupt tauglich ist.
 
Ein weiteres Kriterium für die Auswahl der richtigen Distribution ist, wie leicht die Installation von zusätzlichen Features und Programmen ist und wie lange von den Distributoren Updates für das laufende System geliefert werden. Mein erster Eindruck von Unbuntu war, dass man als erfahrener Benutzer zu sehr eingeschränkt ist in der Ergänzung des Systems um weitere Software und in der Möglichkeit, das System hinsichtlichlich seiner Performanz zu optimieren. Meine Bedenken konnten zerstreut werden: wer einigermaßen mit Linux vertraut ist, hat hier volle Möglichkeiten, in das System einzugreifen.
 
Natürlich kann man auch Vieles falsch machen bei der Konfiguration eines neuen Betriebssystems. So erging es auch mir bei z.B. der Konfiguration der Grafikkarte. Aber dank meiner tiefgehenden Linux-Kenntnisse konnte das Problem mit nicht allzu großem Aufwand beseitigt werden.
 
Die Softwareausstattung bei den unterschiedlichen Linux-Distributionen ist ein weiteres Auswahlkriterium. Ubuntu lässt hier keine Wünsche offen; man verfügt von Anfang an über das aktuelleste Office-System (Open Office 2.3) und viele andere Software-Pakete, die sich im Alltagsgebrauch als sinnvoll und gut einsetzbar erweisen.
 
Fazit: Ubuntu als Linux-Distribution für den Normalanwender ist durchaus empfehlenswert, weil er zum einen eine sehr gute Hardwareerkennung vorfindet und von Anfang an mit einer guten Softwareausstattung arbeiten kann.
 
Nebenbei: wenn man den Gnome-Desktop nutzt, kann man dennoch Programme aus der KDE-Welt installieren. Alles funktioniert so wie man es erwartet. 
 

Lesezeichen

Lesen hier bei Wikipedia über Ubuntu
Ubuntu-Users , das Forum schlechthin.

 

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 25. März 2008 )
 
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