| Geschrieben von Bernhard Husch | |||||||
| Montag, 28. Juli 2008 | |||||||
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Seite 1 von 8 Radeln durch das Münsterland
Eine eher geruhsame Reise mit dem Fahrrad, mit viel Geschichte und Kunst - das ist eine Fahrradtour durch das Münsterland. Sechs Tage auf dem Fahrrad, gebucht bei einem bekannten Unternehmen für Fahrradreisen, selbstverstänlich mit Gepäcktransport. Ganz umweltbewusst diesmal auch die Anfahrt mit der Bahn, die eigenen Fahrräder wurden mitgenommen. Durch einen günstigen Bahntarif war die An- und Abreise sogar billiger als wenn man mit dem eigenen PKW gefahren wäre. Stressfreier war es ohnehin. Ausgangspunk: Münster in WestfalenVon Berlin-Lichtenrade mit dem Fahrrad zum Hauptbahnhof fährt man 16 km in etwas mehr als einer Stunde, wenn man noch nicht eingefahren ist. Die Ampeln auf dem Weg zum Bahnhof sind störend. Auf dem Hauptbahnhof warten schon Dutzende von Radlerndarauf, ihre Radln in den Zug einladen zu können, was sich als eine hektische Angelegenheiterweist. Es funktioniert aber alles reibungslos. Nach weniger als vier Stunden ist man am Zielort Münster. Es war am ersten Tag noch genügend Zeit, sich Münster anzuschauen. Unterkunft fanden wir im Hotel Mercure am Rande der Altstadt, einem 4-Sterne-Hotel, dessen Nachteil die verkehrsgünstige Lage ist; dank schallschluckender Fenster kann der Verkehrslärm weitgehend ausgeschlossen werden. Ein alter Witz unter Katholiken ist: Wie steigert man das Adjektiv schwarz? Na? Schwarz, Münster, Paderborn! Münster ist eine fromme, katholische Stadt, in der man an allen Ecken Kirchen findet. Und so ist eine Besichtigungstour mit vielen Kirchenbesuchen verbunden. Ein Vorteil von Münster ist, dass es eine Fahrrad freundkche Stadt ist. Überall gibt es gut ausgebaute Radwege, Fahrradfahrer werden überall beachtet und zuvorkommend behandelt. Das gilt auch eigentlich für ganz Nordrhein-Westfalen, die Städte rangeln sich um den Titel, Fahrrad freundlichste Stadt zu sein. Das Radwegenetz ist gut ausgebaut und vorbildlich ausgeschildert. Von den weltlichen Sehenswürdigkeiten war interessant, dass wir relativ problemlos den Drehort der ZDF-Krimiserie Wilsberg fanden: Das Antiquariat, von dem aus der Hobbydetektiv Wilsberg operiert existiert wirklich!
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| Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 12. Mai 2009 ) | |||||||
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