Samstag, 1. Dezember 2007

Herr von Ribbeck auf Ribbeck...

im Havelland, ein Birnbaum in seinem Garten stand. 

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Das Gedicht von Theodor von Fontane lernen alle Kinder in Berlin und Brandenburg in der Schule. Wir haben uns auf die Spuren der von Ribecks im Havelland begeben: mit dem Fahrrad. Das Gedicht kann man sich hier noch einmal in Erinnerung rufen.


2004 veröffentlichte die Berliner Zeitung eine Sonderbeilage mit Radtouren im Berliner Umland - unter anderem erschien dort auch eine Veröffentlichung zum Havelradweg, der zu dierser Zeit noch nicht ganz fertiggestellt war.

img_0362.jpg Die Tour ging von Berlin-Spandau nach Rathenow (Havel). Wir haben die Tour getestet und für gut befunden. Mit der Regionalbahn fuhren wir bis Albrechtshof (eine Station nach Berlin-Spandau), von dort richteten wir uns nach der Karte, die in der Berliner Zeitung veröffentlicht wurde.

Der Anfang war etwas problematisch, weil die Karte keine allzu große Genauigkeit aufwies und die Wegbeschreibung ein wenig dürftig war. Aus diesem Grund mussten wir uns den Enstieg in den Havelradweg selbst suchen, was einen Umwegvon ca. 5 km ausmachte. Bei dem schönen Wetter war das aber zu verschmerzen. 

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Allgemein lässt sich sagen, dass der Havelradweg zum größten Teil über Nebenstraßen, gut ausgebaute Feldwege, eigens angelegte Fahrradwege und Nebenstraßen verläuft. An einigen Stellen muss man sich die Fahrbahn allerdings mit dem Autoverkehr teilen - und das kann mitunter recht heftig (vor Nauen) sein.

Man fährt meist in der Ebene, es gibt wenig Höhenunterschiede; der einzige Anstieg befindet sich im letzten Drittel, da muss man auf 80 m über NN fahren. Für den geübten Radler ist das kein Problem. Entlang des Radwegs gibt es einige überdachte Rastplätze, wo man geruhsam picknicken kann.

 

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Der Name des Orts ist nicht unbedngt Programm
 

Der Ort Ribbeck liegt ungefähr auf der Mitte der Strecke. Hier sollte man sich Zeit lassen, um die Dorfkirche mit dem berühmten Birnbaum und die Destillerie zu besichtigen. Der Birnbaum ist übrigens nicht mehr das Ribbecksche Original - das ist vor einigen Jahren einem Blitzschlag zum Opfer gefallen; das neue, zarte Pflänzchen ist eine Stiftung einer Berliner Baumschule. Im Ort gibt es auch ein Café, das zu einer gemütlichen Rast einlädt.

Wir hatten das unwahrscheinliche Glück, dass an dem Tag, wo wir die Strecke erradelten, sommerliche Temperaturen mit viel Sonnenschein herrschten und wir Rückenwind (von Osten) hatten, was nur ganz selten der Fall ist (der Rückenwind). Das war auch der Grund, warum wir die Strecke von ca. 90 km in nahezu vier Stunden (mit Rast) schafften. 

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In Rathenow

Wer viel Zeit hat, sollte sich die Stadt Nauen anschauen, auch in Rathenow - unserem Zielort - gibt es einige sehenswerte Stellen. 

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 13. Dezember 2007 )
 
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