Venedig 2009

Venedig 2009 (ancora)

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Schon 2002 haben wir eine Städtereise nach Venedig unternommen. Die Stadt hat uns so fasziniert, dass wir 2009 noch einmal dorthin fahren mussten.

Was muss man nach sieben Jahren Venedig-Abstinenz feststellen?

  1. Die Preise haben sich fast verdoppelt,
  2. ansonsten ist recht wenig geschehen.
Lesen Sie hier den Artikel weiter, oder lassen Sie sich von den Impressionen von Venedig zu einer Reise überreden.
 
Einen Überblick in Fotos gibt es hier...


img_0041.jpgWie  jedes Jahr zu Ostern unternahmen wir eine Städtereise. Diesmal wieder nach Venedig - eine erste Wiederholung, die darauf hinweisen soll, dass diese Stadt einen Reiz ausübt, dem man nicht widerstehen kann. Und- in derTat - es ist so: eine Stadt, in der weder Autos, noch Busse oder Straßenbahnen fahren,ist für uns geplagte Großstadtmenschen die reinste Erholung,sieht man einmal von den Massen an Touristen ab, die täglich durch die Stadt vagabundieren (wir komplettieren natürlich dieses Bild).
 

Wie kommt man hin?

Kurzreisende, die nur wenige Tage bleiben wollen, nehmen am besten das Flugzeug; ein Auto braucht man in Venedig ohnehin nicht. Easyjet fliegt ab Berlin-Schönefeld zu attraktiven Preisen, wenn man rechtzeitug bucht.

Übernachten in Venedig

Wir haben lange im Internet nach günstigen Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels gesucht: die Preise sind eher in der oberen Kategorie angesiedelt und man muss schon viel Glück haben, um ein Hotel zu finden, dass dem Preis-/Leistungsverhältnis des Normalverbrauchers entspricht. Als Alternative haben wir die Anmietung einer Ferienwohnung entdeckt: selbst beim Reiseveranstalter TUI werden sie angeboten; hier haben wir 2002 schon einmal gebucht und eine sehr schöne Wohnung am Rande Venedigs (Giardini) bekommen, wo sich kaum ein Tourist verirrt. 

img_0071.jpgIn diesem Jahr haben wir uns selbst auf die Suche  nach einer Ferienwohnung begeben und den Vermittler ApartmentsApart gedunden, der Ferienwohnung in vielen europäischen Hauptstädten zu günstigen Preisen anbietet. Was uns zunächst ungewöhnlich vorkam: die Miete ist im Voraus bei der Ankunft in bar zu bezahlen! Letztendlich stellte sich heraus (obwohl wir immer einen Betrugsverdacht hegten), dass es sich um ein relles Angebot zu einem relativ günstigen Preis handelte. Für neun Personen bekamen wir zwei (kleine und dunkle) Wohnungen, die als Übernachtungsstätten vollauf ausreichend waren. Bemerkenswert: die Wohnungen waren blitzsauber und entsprachen voll und ganz der Beschreibung, die wir im Internet vorgefunden hatten. Highlight: die Wohnungen befanden sich ca. 10 Gehminuten von der Rialtobrücke entfernt.

 
 

Wie liegen die Preise?

Es ist ganz klar, dass in Touristenzentren höhere Preise zu bezahlen sind. Wer in Venedig mal pullern muss und eine öffenliche Toilette benutzen möchte, muss die berühmt-berüchtigte Toilettenkarte kaufen. 

Die Kirchen kann man auch nicht immer gratis besichtigen: sobald in der Kirche etwas Spektakuläres zu sehen ist (z. B. ein Bild von Tizian), muss man 3,-- EUR bezahlen.

2002 zahlten wir für ein 3-Tagesticket für die öffentlichen Verkehrsmittel (Wasserbus) noch 18,-- EUR - heute sind es bereits 33,-- EUR.

Einen Espresso (caffè italiano) oder den vormittaglichen Ombra bekommt man zu moderaten Preisen überall in der Stadt; wenn man sich dazu nicht hinsetzt, ist es ausgesprochen preiswert. Wir haben schon 2002 festgestellt, dass man in dem Quartier um Giardini sehr preiswerte Restaurants findet, in denen vornehmlich Einheimische verkehren; für unsere nörflichen Ohren kann der Geräuschpegel dort mitunter sehr hoch sein (entspricht etwa dem eineinhalbfachen eines bayrischen Gasthauses).
 
Ansonsten gilt: je näher Rialto, desto höher die Preise.
 

Was  soll man sich angucken?

Das hängt ganz vom Geschmack des Reisenden ab. Geschichte ist überall, Kunstwerke sind an jeder Ecke zu entdecken - man schlage in den einschlägigen Reiseführern nach. Auf jeden Fall ist ein  Besuch der benachbarten Inseln Murano (berühmt für die Glasbäser-Kunst) und Burano (bunte Häuser, Spitzenklöppelei) empfehlenswert. 

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Die Eisdiele Nico

Als wir Venedig besuchten, war die Seufzerbrücke gerade wegen Renovierung in Werbeplakaten verhüllt (s. Foto oben). Wir waren auch auf der Insel San Giorgio und sind auf den Kirchturm der gleichnamigen Kirch mit dem Lift gefahren, um einen herrlichen Rundblick auf Venedig zu genießen.

Was man auf keinen Fall versäumen sollte, ist ein Besuch der berühmten Eisdiele Nico. Das Eis ist einfach himmlisch...

 

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