Litauen
Geschrieben von Bernhard Husch   
Sonntag, 7. Juni 2009

Litauen

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Wieder einmal war es ein dienstlicher Anlass, der mich nach Litauen reisen ließ. Air Baltic fliegt von Berlin-Tegel nach Riga, von dort gelangt man schnell nach Vilnius bzw. Kaunas.


Kaunas

Kaunas ist die zweitgrößte Stadt Litauens und liegt am Fluss Nemunas (Memel). Wir gingen Anfang Juni durch die Stadt - leider war das Wetter nicht optimal.

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The great war museum

Kaunas ist eine Stadt der Universitäten und Hochschulen. Auffällig ist - wahrscheinlich auch aus diesem Grund - das es viele Buchläden gibt. 

1990 erklärte sich Litauen unabhängig von der Sowjetunion. In der Zeit davor wurde die litauische Bevölkerung in der Weise unterfrückt, dass sie ihre eigene Kultur und Sprache nicht leben durften. In Erinnerung an die Befreiung von den Unterdrückern gibt es in Kaunas ein Freiheitsdenkmal, an dem ein ewiges Feuer brennt.

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Dicht bei dem Freiheitsdenkmal befindet sich ein Carillon, in dem regelmäßig Konzerte gegeben werden. Besonders bemerkenswert ist eine Statue in der Nähe des Denkmals, die einen Mann darstellt, der in einem Sack Bücher in litauischer Sprache befördert: eine Erinnerung an die Zeit der sowjetischen Besatzung, wo  weder litauische Sprache noch andere kulturelle Dinge gepflegt werden durften.

img_0208.jpg In der Umgebung des Freiheitsdenkmals gibt es noch einige weitere Skulpturen, die an die Zeit vor der Befreiung von den Besatzern erinnern.  Im Gespräch mit Litauern konnten wir nur untergründig Vorbehalte für die restlichen, in Litauen verbliebenen Russen bemerken.

Die Hauptstraße von Kaunas ist eine Fußgängerzone, die sich - nach anfangs sehr schlechtem Wetter - auch bei schönem Sonnenschein als nur sehr schlecht besucht erwies. Neben einer Filiale von Fielmann (seht! seht!) gibt es verschiedene Restaurants und Bars, die aber nicht sehr vornehm sind und die üblichen Läden, die man auch in deutschen Fußgängerzonen der Innenstadt vorfindet. Man sagte uns, dass die EInheimischen lieber in die Einkaufszentren vor der Stadt fahren würden. Die Innenstadt sei vor der Existenz dieser Einkaufstempel erheblich belebter gewesen.

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Interssant für uns war festzustellen, dass man in Litauen noch recht konservativ ist. Bei uns haben sich die Gewohnheiten nach Knigge schon rechtweitgehend neutralisiert - in Liatuen ist das anders, was sich z. B. in Folgendem ausdrückt: Betritt ein Lehrer eine Klasse, stehen alle Schüler auf. Dies haben wir so erlebt.

Wird fortgesetzt...
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 26. September 2009 )
 
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