Berlin - 20 grüne Hauptwege
Geschrieben von Bernhard Husch   
Sonntag, 23. August 2009

Eine kleine Tour durch Tempelhof

An einem Sonntagnachmittag haben wir einige Teilstrecken durch den Bezirk Tempelhof (mit kurzem Schlenker nach Neukölln) mit dem Fahrrad erprobt. Vorab kann gesagt werden, dass die Routenführung meist tatsächlich durch das grüne Berlin führt. Und - in der Tat - wir lernten Wege kennen, deren Existenz uns bisher nicht bekannt war. Die Tour kann man auf der OpenStreetMap-Karte verfolgen.

Von Lichtenrade-Nord fahren wir zunächst zum S-Bahnhof Schichauweg, der sich für Radtouren im Berliner Süden ganz gut eignet. Hier folgen wir den Touren 10 (Britz-Buckower Weg) und 15 (Teltower Dörferweg). Vom S-Bahnhof Schichauweg geht es südlich der so genannten Marienfelder Alpen auf einem neu gebauten Parkweg bis an den Fuß des Marienfelder Radarbergs , den wir umfahren und an die B 101 gelangen.Die Marienfelder Alpen, eine renaturierte Mülldeponie, wollen vom Radler aber erst erobert werden: es geht recht steil bergauf.

Nach Überquerung der sehr befahrenen B 101 (Achtung! Keine Ampel) folgt man einem Parkweg südlich der Siedlung Marienfelder Tor bis zur Hildburghauser Straße. Diese Überquert man und folgt dem gegenüber liegenden Parkweg zur Maximilian-Kaller-Straße. Nun geht es weiter auf der Privatstraße Nikolaus-Bares-Weg durch eine Reihenhaussiedlung, die Anfang der 70er Jahre vom gemeinnützigen Petruswerk aufgebaut wurde.

Am Ende dieses Sträßchens geht es über einen Pfad auf einen kleinen Grünzug, der sich vom ehemaligen Kloster Vom Guten Hirten bis zur Tambacher Straße erstreckt. Dem Parkweg folgen wir wenige Meter nach NW um dann nach rechts in einen Parkweg zur Symeonstraße einzubiegen, die wir bis zu ihrem Ende an der Malteserstraße fahren. Hier grenzt direkt an die Reihenhaussiedlung ein kleines Industrie- und Gewerbegebiet an.

Auf der Malteserstraße fahren wir in Richtung Norden bis zur Friedrichrodaer Straße, in die wir nach NO einbiegen und ihr bis zum  Keffenbrinkwegdurch eine ruhige Wohngegend mit Einfamilienhäusern und kleinen Mehrfamilienhäusern folgen.

Weiter geht es nach Westen bis zur Haynauer Straße, an deren Ende wieder ein Gewerbegebiet liegt und die an Wochentagen recht verkehrsreich sein kann. Die Haynauer Straße radeln wir bis zum Kamenzer Damm. An der Ampel fahren wir Richtung Osten über die S-Bahnbrücke und fahren wenig später links (den alten Gasometer zur Linken im Blick) in eine abschüssige Straße ein.

Hier beginnt ein Pfad, der westlich des ehemaligen Gaswerksgeländes der Mariendorfer Gaswerke entlang der S-Bahnstrecke der Linie 2 bis zum Teltowkanal (Ringstraße) geht. Kurz hinter der Brücke über den Teltowkanal fahren wir auf einem Parkweg entlang des Teltowkanals zur Ringstraße, die wir überqueren und weiter auf dem Weg durch eine Laubenkolonie zur Gersdorfstraße radeln.

Hinter der Gersdorfstraße fahren wir weiter auf einem Parkweg nach NO bis wir den Tempelhofer Damm erreichen: hier ist der Weg am Teltowkanal zu Ende.

Wir befinden uns nun direkt am Tempelhofer Hafen. Von hier aus kann man leicht einige sehenswerte Punkte erreichen, die nur wenige Meter entfernt sind: den - einem 2009 neu eröffneten Shopping-Center -,  die Tempelhofer Hafen UFA-Fabrik (ein alternatives Kulturzentrum) und das Ullsteinhaus , das ehemalige Verlagshaus des gleichnamigen Verlags - heute Gewerbe- / Verwaltungszentrum und Modezentrum Berlin.

Über die Ordensmeister- und Wenckebachstraße fahren wir weiter zum Wenckebach-Krankenhaus , das wir über die Albrecht- (vorbei am Theodor-Francke-Park)  und Colditzstraße umfahren und uns wieder nach Süden wenden.Wir folgen der Colditzstraße bis zum Ende an der Ullsteinstraße und fahren geradeaus weiter in die Verlängerung des Steinhellenwegs, der hier ein Fahrweg durch eine Kleingartenanlage ist.

Es geht weiter bis zur Kreuzung Rixdorfer Straße / Skutaristraße. Wir fahren die Skutaristraße bis zum Dadanellenweg, einige Meter östlich bis zur Straße Goldenes Horn, der wir bis zur Britzer Straße folgen. An der Britzer Straße biegen wir nach Osten ein und radeln bis zum Hochkönigweg und wenden uns nach Süden. Am Ende des Hochkönigwegs fahren wir wieder nach Westen auf  dem Wildspitzweg, bis nach links (Süden) ein Parkweg erscheint, der uns entlang des Britzer Gartens bis zu dessen Eingang an der Tauernallee führt.

Von dort fahren wir nach Süden durch die Laubenkolonie "Kurt-Pöthig" bis zum Hochspannungsweg, dem wir nach Westen bis zum Quarzweg folgen.

Über den Quarzweg, Drusenheimer Straße, Warmanesteinacher Straße und Töpchiner Weg gelangen wir wieder zurück nach Lichtenrade.



Letzte Aktualisierung ( Samstag, 12. September 2009 )
 
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