Radtour Berlin-Lichtenrade Schmöckwitz
Geschrieben von Bernhard Husch   
Dienstag, 25. August 2009

Radtour Berlin-Lichtenrade Schmöckwitz

Der Ortsteil Schmöckwitz ist allen Fans des Schriftstelles Horst Bosetzky aus seiner Kartoffel-Familiensaga, in der er (s)eine Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen schildert als Wohnort seiner Oma bekannt.

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Luftbild von Schmöckwitz (Foto: Matthias Renner)

Die Tour könnte man nahezu gleich der Fahrt zum Strandbad Grünau gestalten, die wir schon vorher beschrieben haben; diesmal haben wir jedoch eine andere Wegvariante gewählt.  Die Wegführung kann man auf der Karte verfolgen.

Besitzer eines GPS-Geräts können sich hier den GPX-Track herunterladen.

Wir fahren in Lichtenrade-Nord von der Bernauer Straße nach Osten auf den Berliner Mauerweg. Auf dem Mauerweg fahren wir weiter nach Osten - das ist unsere beliebte Strecke nach Rudow - bis zum Kölner Damm und folgen hier weiter dem Berliner Mauerweg bis kurz vor dem Klein-Ziethener Weg, wo wir links den Parkweg einschlagen und bis zum Geflügelsteig radeln.

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Auf dem Berliner Mauerweg - Blick nach Großziethen

Wir fahren nun  immer weiter geradeaus und erreichen die Frauensiedlung in Rudow. Hier fahren wir ganz nach Süden und fahren durch den Südpark bis zur Waltersdorfer Chaussee. Hier biegen wir nach SO ein und fahren bis zur Kreuzung mit der Ampel. Achtung! Diese Kreuzung ist für Radfahrer besonders gefährlich, weil sich hier eine Anschlussstelle zur Autobahn A113 befindet.

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Grünanlage an der Frauensiedlung in Rudow

Wir fahren weiter nach NO auf der Schönefelder Chaussee  bis zur Siriusstraße, in die wir nach Osten einbiegen. Nun geht es eine ganze Weile geradeaus - zwischendurch überqueren wir die S-Bahngleise am Bahnhof Grünbergallee und die Straße Am Seegraben bis wir in den Dorfkern von Bohnsdorf mit seiner schönen Dorfkirche gelangen.

Wir unterqueren die Autobahn 113 und fahren weiter auf der Buntzelstraße, biegen halbrechts in die Dahmestraße ein, die wir bis zu ihrem Ende fahren und dann nach Süden in den Kablower Weg einbiegen. Am Hotel Grünau fahren wir vorbei bis zum Adlergestell.

Genau gegenüber der Einmündung des Kablower Wegs fahren wir auf einem Waldweg bis zur Rabindranath-Tagore-Straße, wenden uns nach rechts auf einen breiten Waldweg und passieren das Gartenrestaurant Hanffs Ruh.

Der weitere Weg bis zum Treptow-Köpenicker Ortsteil Karolinenhof in Richtung Süden lässt sich nur schwer beschreiben, weil wir nun ausschließlich auf Waldwegen fahren. Hier ist man mit einem GPS-Gerät gut bedient.

Aus jeden Fall muss man sich im Wald immer nach Osten halten, bis man die Straßenbahnschienen erreicht; ihnen kann man nach Süden folgen und gelangt an die Sportpromenade. Wenn der links befindliche Wald aufhört, wendet man sich nach links und fährt weiter auf der Rohrwallallee; die endet am Krimnitzer Weg - man fährt aber geradeaus in den Wald und schlägt sich zum Adlergestell durch. Auf  dem Adlergestell fahren wir dann weiter geradeaus bis nach Alt-Schmöckwitz.

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Alte Feuerwache in Schmöckwitz

Eigentlch wollten wir hier das alte Straßenbahndepot besichtigen, aber es ist leider im August 2008 vollständig abgebrannt; lesen Sie hier den Bericht der Berliner Feuerwehr.

Von Schmöckwitz fahren wir nun zurück über die Godbersenstraße nach Eichwalde , biegen in die Bahnhofstraße ein, um in das Zentrum von Eichwalde zu gelangen. Eichwalde hat in Berlin durch das Gourmet-Restaurant Carmens Restaurant einige Berühmtheit erlangt. Die traditionsreiche Berliner Tageszeitung DER TAGESSPIEGEL berichtet bisweilen über die Kreationen dieses Restaurants, auch hat die Besitzerin bisweilen eine eigene Kolumne in dieser Zeitung. Hier kann man mehr erfahren.

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Die Bahnhofstraße - der Boulevard von Eichwalde

Am Ende der Bahnhofstraße fahren wir nach Norden entlang der Bahnstrecke bis zum nächsten Bahnünergang, den wir überqueren. Von der Karl-Marx-Straße biegen wir rechts in den Erlenweg ein, fahren bis zum Ende und biegen halb rechts in den Waldweg ein.

Von hier ist die Strecke nur schwer zu beschreiben - man bediene sich der Karte oder des GPX-Tracks (s. o.). Auf Waldwegen geht es jedenfalls entlang des Plumpengrabens, bis zum Kablower Weg in Bohnsdorf. Bald erreichen wir den S-Bahnhof Grünau.

Wir fahren links nach SW in die Richterstraße und biegen kurz darauf in die Straße Am Falkenberg ein; hier muss man den Gehsteig benutzen, weil dies eine Einbahnstraße ist und wir entgegen der Fahrtrichtung radeln müssen.

Hinter der Kreuzung mit der Bruno-Taut-Straße sehen wir links die Tuschkastensiedlung , ein Gebäudeensemble, das 1912 von Bruno Taut gebaut wurde. Die Siedlung hat ihren Namen von der  intensiven Farbgebung der Siedlungshäuser. Eine Bildergalerie kann man hier betrachten. Die Siedlung ist in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen worden.

Der nächste Tourenabschnitt erfordert etwas sportlichen Ehrgeiz, denn nun müssen wir die Rosestraße nach SW bis zur Germanenstraße hinauffahren. Wir folgen der Straße bis zur Sachsenstraße und biegen dort nach rechts ein und gelangen nach kurzer Wegstrecke zum Sachsenberg.

Nun müssen wir die Eisenbahnstrecke überwinden und fahren dazu wieder zurück auf die Germanenstraße, biegen aber gleich hinter der Bahnbrücke in die Alemannenstraße ein, an deren Ende wir in den Bohnsdorfer Weg abbiegen und fahren hier immer geradeaus bis zur Kreuzung Ortulfstraße mit einer recht komplizierten Verkehrsführung (Achtung).

Hier fahren wir nach NW über einige Nebenstraßen zur Wegedornstraße. An der Stelle, wo die Wegedornstraße eine scharfe Rechtskurve beschreibt, fahren wir in den neu entstandenen Landschaftspark über dem Autobahntunnel der A113.

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Landschaftspark über dem Autobahntunnel

Wir halten uns nun weiter rechts und umrunden die Rudower Höhe auf ihrer nördlichen Flanke und schlagen und über Glashütter Weg und Benatzkyweg durch einen Grüngürtel durch bis zum Neudeckerweg. Ihm folgen wir bis zum U-Bahnhof Alt-Rudow und fahren geradeaus auf der Grpß-Ziethener-Chaussee weiter bis wir an den Grünzug am Rudower Fließ gelangen. Diesen Grünzug befahren wir nach NW bis zur Wutzkyallee und fahren über die Zittauer Straße zum Berliner Mauerweg, dem wir nun wieder bis nach Lichtenrade folgen können.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 12. September 2009 )
 
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